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Welches ist die richtige Software für meine Bedürfnisse? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Je nach Anwendungsgebiet fällt die Antwort unterschiedlich aus. Im Kantons St.Gallen ist seit kurzem die Verwendung von Zoom auch für den Unterricht erlaubt, so lange keine sehr schützenswerten Daten gesendet werden. Dies ist für uns Grund genug, eine Gegenüberstellung zu machen: MS Teams vs. Zoom – Eine Übersicht.

Vergleich



BedienungDie Videokonferenz-Software ist mittlerweile recht intuitiv zu bedienen.
Durch die Einbettung in die Microsoft 365 Produktefamilie ist die Bedienung jedoch nicht so einfach. Eine vorgängige Schulung der Teilnehmenden ist sehr zu empfehlen.
Die Bedienung von Zoom ist sehr einfach und intuitiv. Auch ungeübte Nutzerinnen und Nutzer finden sich ohne vorgängige Schulung zurecht.
Features– Chatfunktion
– Hand heben
– Bildschirm teilen
– Stummschalten von Teilnehmern
– Gemeinsam Dateiablage
– Chatfunktion
– Hand heben
– Bildschirm teilen
– Stummschalten von Teilnehmern
– Verschieden Ansichten der Teilnehmenden
– Live-Umfragen
Einladung von TeilnehmendenWenn die Teilnehmenden Kunden in der gleichen Organisation sind, können sie über einen Chat oder einen Kanal in Teams eingeladen werden.
Andere Teilnehmende können über einen Link zu einer Konferenz als Gäste eingeladen werden.
Die Einladung von Teilnehmenden passiert über einen Link, der vom Administrator des Meetings erzeugt wird.
Software-ClientFür die Teilnahme an einem Teams-Meeting ist keine Software nötig. Es kann auch einfach über den Browser teilgenommen werden.Für die Teilnahme an einem Zoom-Meeting ist keine Software nötig. Es kann auch einfach über den Browser teilgenommen werden.
Planung von MeetingsDie Planung eines Meetings mit Personen in der gleichen Organisation passiert über den Kalender in Teams. Dort wird eine “neue Besprechung” geplant. Damit wird ein Link erstellt, den man den Teilnehmenden senden kann.
Für ein Meeting mit Personen ausserhalb der Organisation, muss in Outlook – und nur in Outlook (!) – eine “neue Teams-Besprechung” geplant werden. Dies erzeugt ebenfalls einen Link, den man den Teilnehmenden senden kann. Das erstellen einer Besprechung für Personen ausserhalb der Organisation ist in Teams selbst NICHT möglich.
In Zoom wird ein neues Meeting erstellt. Damit wird ein Link erzeugt, den man den Teilnehmenden sendet. Die Teilnehmenden benötigen keinen Account bei Teams, um an einem Meeting teilzunehmen.
VideoqualitätDie Qualität von Bild und Ton ist in Teams meistens gut. Gelegentlich laufen Bild und Ton auseinander. Zudem gibt es Phasen, in denen die Bilder sehr schlecht aufgelöst werden.Die Qualität in Zoom-Meetings ist auch dann durchgehende sehr gut, wenn die Meetings mehrere Stunden dauern.
KostenWer Firmenkunde von Microsoft ist, kann Teams ohne Zusatzkosten nutzen.Für die Nutzung von Zoom ist eine Lizenz nötig. Für Bildungsinstitutionen kostet eine Lizenz 90$ pro Jahr. (https://zoom.us/buy?plan=education&from=education)

Fazit

Teams für Fernunterricht

Teams eignet sich vor allem für den Unterricht sehr gut als Video-Konferenz-Software. Durch die Einbettung in die Microsoft 365 Familie gibt es in jedem Kanal oder Chat eine eigene Dateiablage, so dass in einer Video-Konferenz direkt Daten ausgetauscht und gespeichert werden können. Diese bleiben auch nach der Konferenz bestehen. Ebenso können in Teams Aufträge vergeben und kontrolliert werden. Für die Videokonferenzen selbst verfügt Teams über alle gängigen Features, die im Alltag praktisch sind. Einziger Nachteil für den Unterricht ist die teilweise mangelhafte Bild-und Tonqualität. Dennoch ist Teams die mit Abstand praktischste Software für Fernunterricht.

Zoom für alles andere

Zoom hat sich nicht nur in der Wirtschaft sondern auch im universitären Umfeld zum Quasi-Standard für Videokonferenzen entwickelt. Grund dafür ist die sehr intuitive Bedienung, die hervorragende Videoqualität und die Möglichkeit, Videokonferenzen mit fast beliebig vielen Teilnehmenden zu machen. Für den Unterricht an Mittelschulen oder auch in der Volksschulen ist Teams durch die Anbindung an andere Microsoft Produkte viel praktischer. Aber beispielsweise für Elternabende, Diskussionsrunden, Vorspielabende, Einzelgespräche mit Eltern etc. bietet Zoom deutlich mehr Komfort als Teams. Insbesondere das sehr einfache Einladen über einen Link macht Zoom zum bevorzugten Werkzeug für solche Anlässe mit Personen, die sich nicht in der gleichen Organisation befinden.

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