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Mit dem Webtool ThingLink lassen sich über eingebettete Links interaktive Bilder und Videos erstellen. Das Tool ist einfach zu bedienen und für alle Fächer einsetzbar.

Dies ist der letzte Post vor den Frühlingsferien. Wir sind ab dem 30.04.17 wieder zurück.

 

  • Ausgangspunkt ist ein aussagekräftiges Bild, das man auf die Server von ThingLink hochlädt. Über dieses Bild können verschiedenste Ressourcen zugänglich gemacht werden: Text, Fotos, Audiomaterial, Videos, Abstimmungen. Man setzt dazu im Bild ein Symbol und verlinkt auf die entsprechenden Ressourcen. Fährt man später mit der Maus darüber, kann man in einem Popup eine Vorschau der eingebetteten Inhalte sehen und die Seiten öffnen.
  • Rich Media Tags ermöglichen das Interagieren mit einer ganzen Reihe von Diensten, z. B. mit Youtube, Vimeo, iTunes, Animoto, GoogleDocs, GoogleMaps, Learning Apps oder Audioboo.
  • ThingLink ist plattformübergreifend. Es existieren Apps für Android, iPhone, iPad.
  • Für die Arbeit mit ThingLink ist eine Registrierung nötig. Mit der Funktion groups kann man als Lehrer Schüler einladen, sodass diese für die Registrierung ihre E-Mail Adresse nicht angeben müssen. Neben einer kostenlosen wird auch eine Premium-Version angeboten.
  • Die eigenen Bilder können als public oder als unlisted hochgeladen werden. Mit der Funktion Allow anyone to edit erteilt man auch Dritten das Recht für die Mitarbeit.
  • Die Bilder lassen sich teilen über Facebook oder Twitter, einbetten in Blogs, Websites, digitale Arbeitsblätter, Präsentationen.

 

Im folgenden Beispiel von FractusLearning wird ThingLink mit ThingLink erklärt:

FractusLearning: An Explainer ThingLink

 

Funktionsweise

Wie ThingLink funktioniert, wird in diesem Video der Medienfundgrube erklärt:

Medienfundgrube.at: ThingLink

 

Unterrichtsideen

Die Bilder bzw. das Audio- oder Videomaterial lassen sich selbst produzieren mit einem Handy oder mit einer Webcam, ideal für die Arbeit ist ein Tablet.

Bilder, die unterwegs genutzt werden, kann man verfügbar machen über einen lokal angebrachten QR-Code, z. B. beim Eingang zur Bibliothek.

 

Ausstellungsbesuch: Ausgangspunkt ist ein Foto des Saals oder ein Grundriss der Ausstellungshalle. Auf diesem Bild werden bei einzelnen Bereichen, Exponaten oder Bildern Hotspots gesetzt, die zu den recherchierten Informationen bzw. zu den Schülervorträgen führen.

Schülerbibliothek: Übersichtsplan mit Hotspots zu den Katalogen, Computern, Zettelkasten, Präsenzgestellen, Zeitungen und Zeitschriften und zu weiterführenden Informationen.

Literaturunterricht: Gruppenarbeiten zu Schauplätzen und Handlungsorten:

  • Eine Glarner Karte zu Eveline Haslers „Anna Göldin“.
  • Eine Skizze oder eine Frankreichkarte zu Süskinds „Das Parfum“ mit den wichtigsten Stationen von Grenouilles Reise.
  • Ein Gedicht mit Hotspots zu metrischen Begriffen, zum Autor, zu Interpretationen.
  • Kafka: Eine Fotomontage mit Bildern von Personen aus seinem privaten Umfeld und Illustrationen von Figuren aus einem literarischen Werk.
  • Ein Prager Stadtplan zum Thema „Kafka in Prag“.

Präsentation von Gruppenarbeiten: Gemeinsam Material sammeln und mit ThingLink anschaulich präsentieren. Zum Beispiel zu einem literarischen Werk: Autor, Entstehung, übriges Werk, Figuren, Aufbau, Interpretation.

Vorbereitung eines Klassenlagers: Ein Bild der näheren Umgebung mit Informationen zur Unterkunft, mit Fotos der Zimmer, mit Hinweisen auf Einkaufsmöglichkeiten, auf öffentliche Verkehrsmittel, auf Sportmöglichkeiten, auf Grillplätze. Schüler und Lehrer sammeln zusammen Ideen und tragen diese als Hotspots ein.

Stadtrundgang bei einer Exkursion: Stadtplan mit Sehenswürdigkeiten und weiterführenden Informationen.

Schnitzeljagd mit verlinkten Bildern, z. B. auf einer Wanderung.

Storytelling: Geschichten erzählen mit interaktiven Bildern.

Mini-Webquest

Maturarbeit: Eine Typoskriptseite mit Hotspots zu weiterführenden Informationen: zum Vademecum, zum Leitfaden, zur Funktion von Fussnoten, zu den Zitierregeln, zu Kurzbelegen, zum Literaturverzeichnis.

Bildbetrachtung in den Kunstfächern

Fremdsprachen: Als Ausgangspunkt ein Bild oder Foto wie aus dem Oxford Photo Dictionary oder aus dem Bilderduden. Hotspots verweisen auf die korrekten Begriffe, zu Themen wie Theater, Zirkus, Küche oder Zoo.

Arbeitsblätter: Aufgaben mit Links zu Internetquellen, Videos und zu den Lösungen.

Wordclouds: Selbst erstellte Wordclouds mit Hotspots als Einführung in ein Thema.

Screenshots: Der Windows Startbildschirm oder der eines anderen Programms.

Timelines: Geschichte, Literaturgeschichte, Kunstgeschichte.

 

Auf ThingLink findet sich eine Fülle von bestehenden Angeboten, die genutzt und weiterbearbeitet werden dürfen.

 

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Interaktive Bilder mit ThingLink

2 Gedanken zu „Interaktive Bilder mit ThingLink

  • April 10, 2017 um 4:26 pm
    Permalink

    Viele anregende Anwendungsbeispiele. Frage: Können die ThingLink-Bilder auch offline (z.B. auf einer Exkursion) verwendet werden?

    Antworten
    • April 17, 2017 um 1:27 pm
      Permalink

      Danke!
      Kaum, sonst müssten ja alle Inhalte, die auf den Thinglink Servern gespeichert sind und auf die im Netz verlinkt wird, vorher lokal auf die Schülergeräte heruntergeladen werden.
      Ich habe jedensfalls keine solche Exportfunktion gefunden.

      Antworten

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