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Das Prinzip von QR-Codes

QR-Code steht für Quick Response, also für schnelle Antwort. Es ist ein zweidimensionaler Strichcode aus schwarzen und weissen Punkten. Dieser enthält kodierte Informationen, z. B. den Link zu einer PowerPoint Präsentation auf Slideshare oder zu den Hausaufgaben auf GoogleDrive.

Der Code kann von der Lehrkraft in eine Fotokopie oder in eine Präsentation eingebunden werden. Die Schüler scannen den Code mit der Lese-App ihres Smart Phones oder Tablets. Danach wird das Dokument im Browser ihres Handys geöffnet. Sie können sich die Präsentation auf dem Heimweg in aller Ruhe noch einmal anschauen oder bereits mit den Hausaufgaben beginnen.

Erstellen eines QR-Codes

Goo.gl: Beispiel: Mit Google zu einer Präsentation auf Slideshare verlinken: https://goo.gl/

Goo.gl ist ein URL-Shortener, mit dem man sich zur verkürzten Web-Adresse auch gleich einen QR-Code anzeigen lassen kann, z. B.: http://goo.gl/mnCuZ. Praktisch bei unübersichtlich langen URLs.

  1. Präsentation auf Slideshare hochladen. Sie wird dort so umgewandelt, dass sie von jedem Browser, auch auf mobilen Endgeräten, sauber angezeigt werden kann.
  2. Mit Googles URL-Shortener https://goo.gl/ lässt man sich eine kurze Adresse der Slideshare Präsentation erstellen: Link einfügen – Shorten URL drücken.
  3. Diesen Link in die Adresszeile des Browsers kopieren und ein .qr hinzufügen (Punkt qr): http://goo.gl/mnCuZ.qr. Enter. Der QR-Code wird angezeigt und kann auf Papier ausgedruckt oder in eine Datei oder Webseite kopiert werden.
  4. Mit dem Smartphone und einer entsprechenden App wie QR Code Scanner können die SchülerInnen den QR-Code scannen und damit entschlüsseln. Er führt sie in unserem Beispiel direkt auf die Slideshare Seite unserer Präsentation zur literaturgeschichtlichen Epoche des Naturalismus!

Weitere Kodierungsportale

Was kann kodiert werden?

Kodiert werden kann zum Beispiel:

  • Eine URL – Die Seite wird im Browser geöffnet.
  • Einfacher Text – Der Text wird auf dem Screen angezeigt.
  • Eine Telefon-Nummer – Man wird gefragt, ob man die Nummer anrufen soll.
  • Kontakt-Details bzw. Cards – Man kann diese nur anzeigen lassen oder auch gleich in den eigenen Kontakten speichern.
  • SMS – Die Nachricht ist bereits erstellt. Der Benutzer muss nur noch auf „Senden“ klicken. 
  • WLAN-Zugangsdaten: Die MitarbeiterInnen und Lernenden müssen sich nicht mehr mühsam die Login Daten notieren und eingeben, sondern sie scannen den QR-Code und sind sofort eingeloggt!
  • Geodaten

Anwendungen im Unterricht

  • Zusatzinformationen in Arbeitsblättern oder in einem
    Schulbuch: 
    • QR-Codes zu Pufferaufgaben oder Zusatzaufgaben für Begabte bereithalten oder zur Förderung der Langsameren. 
    • Ein Arbeitsblatt in Mathematik kann auf eine interaktive Zeichnung
      verweisen, zu welcher der Schüler Fragen auf einem Blatt beantworten
      muss. 
    • Platzierung auf PowerPoint Folien für Download-Links oder
      ergänzende Informationen. Integration von Unterrichtsmaterialien als
      Alternative zu Fussnoten.
  • SMS: SMS kodieren. Nach dem
    Scannen muss der Schüler nur noch auf „Senden“ drücken, um z. B. die
    Klassenlektüre zu bestellen oder um sich für den Theaterbesuch im Stadttheater St. Gallen anzumelden.
  • Museale Anwendung: Ausstellung im Kunsthaus: Neben ausgewählten Bildern werden in QR-Codes Informationen für den Betrachter angebracht oder im Vorfeld als Fotokopien abgegeben. Die Lernenden selbst bereiten im Voraus Hintergrundinformationen und Bildbesprechungen mit den entsprechenden QR-Codes für die KollegInnen vor.
  • Abstimmungen im Unterricht: Antwortmöglichkeiten werden mittels QR-Code projiziert.
  • Visitenkarten (Personal Tagging): Auf Visitenkarten kann zur persönlichen Homepage
    oder zu einem automatischen Outlook Kontakteintrag verlinkt werden.
  • Als Footer auf dem digitalen Tafelbild eines Smartboards für den Download-Link des neuen Französisch Quizlets.
  • Eine Geografie Lehrkraft verweist auf Bilder bei FLickr, auf Karten-Material bei Wikipedia oder auf Filme bei Youtube. Das Team muss nicht mehr gemeinsam warten, bis der langsame Schul-Lap aufgestartet ist, sondern die SchülerInnen betrachten das Bildmaterial sofort auf ihren Handys und Tablets.
  • Locationbased Learning: Die persönliche Anwesenheit der Schüler
    ist am Lernort erforderlich, ohne dass die Lehrkraft dies persönlich
    kontrollieren muss. Zum Beispiel in einem Klassenlager bei einer
    Schnitzeljagd durch die neue Stadt. Der Lehrer setzt die „Posten“ auf mit den QR-Codes (z. B. als vorbereitete SMS), die Schülerinnen lösen die Aufgaben, scannen den QR-Code und schicken die SMS als Bestätigung ihrer Anwesenheit und als Resultat ihrer Arbeit ab.

Weiterführende Links

Dekodierungs-Apps 

Unterrichtsideen

          („Als Gast anmelden). Auf diesem PDF von Johannes Dorfinger findet sich eine Fülle von 
          weiteren Beispielen, wie man solche Codes sinnvoll im Unterricht einsetzen kann.

          Auch im ZUM-Wiki finden sich weitere Anwendungsmöglichkeiten.

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QR-Codes im Unterricht
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