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Nachdem ich mich im Post vom 14.Dezember 2014 als begeisterter WhatsApp-Benutzer geoutet habe, setze ich hier allen negativen Kommentaren zum Trotz noch einen drauf. Denn WhatsApp lässt sich seit einigen Wochen auch über den Browser und damit von jedem Computer aus nutzen. Das ist sehr praktisch. Noch besser – aber leider bei den SchülerInnen weniger verbreitet  – ist Telegram.

Um WhatsApp an einem Computer benutzen zu können, ist keine Installation notwendig. Denn der Dienst lässt sich direkt im Browser nutzen. Bedingung ist, dass WhatsApp auf einem Telefon installiert ist und dieses in Betrieb ist.

Die Browser-Applikation findet sich unter https://web.whatsapp.com/. Beim ersten Aufruf erscheint ein QR-Code, den man aus der Smartphone-WhatsApp-App heraus einscannt. Dazu geht man in der App oben rechts ins Menu und wählt „WhatsApp Web“.
Hat man den Code einmal eingescannt, sendet das Smartphone eine Bestätigung an den WhatsApp-Server und man ist sofort über den Browser mit WhatsApp verbunden.
Dieses Prozedere muss für jeden Rechner, auf dem man WhatsApp nutzen möchte, einzeln durchgeführt werden.

Kleiner Wermuts-Tropfen: WebWhatsApp funktioniert nicht mit dem Internet-Explorer.

Viel schneller

Hat man die Prozedur erfolgreich absolviert, geht die WhatsApp-Kommunikation noch einfacher. Denn nun kann man Mitteilungen über eine normale Computer-Tastatur eingeben, was das Tempo massiv erhöht.
Weil der Dienst jedoch im Browser läuft, ist der Funktionsumfang etwas eingeschränkt. So erhält man beispielsweise keine Benachrichtigungen, wenn eine neue Nachricht eingetroffen ist. Ebenso lassen sich keine neuen Gruppen anlegen oder die Mitglieder einer Gruppe administrieren. Diese Funktionen sind nur über die Smartphone-App zu bedienen.

Telegram

Wer auf der Suche ist nach einem noch besseren  Messenger, der die übermittelten Nachrichten verschlüsselt und nicht Facebook gehört, sollte sich mit Telegram vertraut machen. Diesen Dienst gibt es als App für Smartphones sowie auch als Anwendung für Desktop- und Laptop-Maschinen. 
Die Anwendung sieht auf den ersten Blick sehr ähnlich aus wie WhatsApp, hat jedoch einige Funktionen, die es richtig bringen:
  • Alle Nachrichten werden für die Übermittlung verschlüsselt und auch verschlüsselt auf den Servern abgelegt.
  • Es lassen sich nicht nur Fotos und Filme teilen, sondern auch ganz gewöhnliche Dateien jeder Art.
  • Es gibt eine App für Smartphones und Tablets sowie für Desktop-Rechner.
  • Man erhält Benachrichtigungen auf allen Geräten.
  • Telegram basiert auf einem offenen Protokoll und es gibt eine API für Entwickler.
  • Bei Telegram gibt es „secret Chats“ mit Nachrichten, die sich mit einem Timer wieder automatisch löschen lassen.
Der grösste Nachteil von Telegram ist leider, dass es erst vergleichsweise wenige Personen nutzen. Möchte man mit den SchülerInnen über Telegram kommunizieren, braucht es ziemlich viel Überzeugungsarbeit, um sie dazu zu bringen, einen weiteren Dienst zu benützen. Oft nützt jedoch ein Hinweis auf den Datenschutz und auf die Tatsache, dass WhatsApp Facebook gehört. Denn Facebook ist vor allem bei den jungen SchülerInnen ziemlich out.
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WhatsApp gibts auch am Browser
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