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Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet voran. Für die Schulen gibt es dadurch eine zunehmende Fülle von Möglichkeiten, wie der Unterricht sinnvoll durch Laptops, Tablets und/oder Smartphones ergänzt werden kann. Für viele Lehrpersonen ist es jedoch bereits schwierig, den Überblick über die verschiedenen Web2-Tools zu behalten, mit denen Unterricht so schön «gewürzt» werden kann. Zumindest wenn da nicht der Web2-Unterrichts-Blog wäre, für den ich diesen Gastbeitrag schreibe. Ich möchte mich auf diesem Weg auch für die viele Arbeit bedanken, die die St. Galler Lehrpersonen Renée Lechner (Kanti am Brühl), Emil Müller und Urs Henning (beide Kanti Wattwil) für die Verbesserung des digitalen Unterrichts leisten!

Im Laufe der letzten Jahre haben immer mehr Schulen Pilotprojekte für Laptop- und/oder Tablet-Klassen initiiert und bei etlichen unter ihnen sind in der Zwischenzeit sämtlichen Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Geräten ausgerüstet oder werden es in sehr naher Zukunft sein (BYOD vs. Gerät von Schule zur Verfügung gestellt). Daraus ergeben sich jede Menge Chancen für eine sinnvolle Erweiterung des Unterrichtes, zugleich wird der Aufwand für Lehrpersonen in der Regel unterschätzt, der mit einer solchen Umstellung einhergeht. Bleibt zu hoffen, dass diese Phase nicht mit weiteren Sparmassnahmen einhergeht, denn dies wäre ein sehr kontraproduktives Zeichen an die «Schule der Zukunft» (Vgl. Box am Ende des Artikels).

Stellt sich nun die Frage, wie eine digital interessierte Lehrperson sich weiterbilden kann. Es gibt einerseits tolle Weiterbildungskurse, die einfach zu finden sind und deren Kosten erfreulicherweise in der Regel auch übernommen werden (siehe z.B. Formi, eine Fortbildungsplattform des Kantons St. Gallen). Andererseits kann man sich auch in Eigenregie weiterbilden, denn das World Wide Web ist voll von Materialien und viele davon sind von hervorragender Qualität. Wie aber die Spreu vom Weizen trennen, wie die «digitale Flut» bändigen? Googeln/Bingen… ginge, aber welch Verschwendung von Ressourcen, wenn das tausende Lehrpersonen alle nur für sich tun würden! Da ich diesen Aufwand für mich persönlich und für Vorträge, Lehrerfortbildungen etc. sowieso schon gemacht habe, teile ich dieses Wissen gerne mit Kolleginnen und Kollegen. Meine Lösung ist das «One School Notebook», ein OneNote Notizbuch, in dem viele dieser sehr guten Beiträge entweder direkt abgelegt oder zumindest verlinkt sind. Im Notizbuch sind auch zahlreiche persönliche Beiträge zu finden und in der Zwischenzeit haben auch etliche andere Lehrpersonen ihr Wissen und ihre Anleitungen darauf zur Verfügung gestellt, was mich ebenfalls sehr freut!

Zugang

Wie erlangst du Zugang zum «One School Notebook»? → http://goo.gl/QIOiBU

Einführung/Überblick

Das Notizbuch wird dich nun willkommen heissen und dir einen groben Überblick verschaffen. Die wichtigsten Themen sind dort bereits verlinkt und auch der Link zum Inhaltsverzeichnis wartet auf dich. Im Notebook findest du zu den folgenden Themen jeweils einen Abschnitt, wobei zu Beginn ein Inhaltsverzeichnis zur Navigation vorhanden ist und einige Tipps warten dort ebenfalls auf dich:

  • Tablet/Laptops mit Stift (inkl. BYOD-Empfehlungen!)
  • OneNote
  • OneNote Class
  • SharePoint (massgeschneidert für Kanti Wattwil, CH)
  • OneDrive
  • Diverse weitere Abschnittsgruppen → «Software_Apps_Tools_Windows_IT_OnlineTesting»
    • Office 365 resp. 2016
    • Apps/Add-Ins
    • Web2-Tools
    • Microsoft EDU
    • IT-Weiterbildung
    • Online Testing
    • Windows Tipps
    • Software Diverses
    • Potpourri

Beispiel eines Abschnittes

Das ganze Notizbuch genauer vorzustellen würde den Rahmen sprengen. Stellvertretend möchte ich einen Abschnitt kurz vorstellen, denjenigen zu OneNote.

 

 

Neugierig geworden? Ich wünsche dir viel Spass beim Entdecken und Ausprobieren.

Daniel Mächler,

Biologie und ICT-Lehrer und MIE (Surface) Experte Schweiz

 

Anmerkungen…

Der Aufwand für die Erweiterung des Unterrichts mit Laptops, Tablets und Smartphones scheint häufig unterschätzt zu werden, wohl weniger von Seiten der Schulleitungen und Schulbehörden, als vielmehr von Seiten der Politik. In Zeiten des allgegenwärtigen «Spardruckes» stellt diese im besten Fall einige wenige Mittel zur Verfügung.

Erfreulicherweise wird das Fach Informatik zumindest in der Schweiz wieder in die Stundentafel aufgenommen werden! Dieser Schritt war mehr als fällig, haben doch die Schweiz und viele andere westeuropäische Länder in den letzten Jahren zunehmend grössere Defizite in Bezug auf eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts erlitten. Für mich war es eindrücklich zu sehen, wie andere Länder schon vor Jahren die immense Wichtigkeit erkannt haben und beträchtliche Ressourcen investierten und investieren!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei all denjenigen bedanken, die mit viel Herzblut und Zeit dazu beigetragen haben, dass unsere Schülerinnen und Schüler den «digitalen Anschluss» so gut als möglich wahren konnten!

 

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Digitaler Unterricht – One School Notebook
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2 Gedanken zu „Digitaler Unterricht – One School Notebook

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