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http://web2-unterricht.ch/2015/11/oer-portale-lehrer-news-teil-4/
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OER, by Markus Büsges (leomaria design)
für
Wikimedia Deutschland e. V., CC-BY-SA 4.0

Dies ist der vierte Post einer Post-Serie. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich als Lehrer organisieren kann, um systematisch an neue Informationen und Material zu einem Thema zu kommen, hier zu digitalen Medien im Unterricht: 

1) News, Newsletters und Blogs

Unter OER – Open Educational Resources versteht man offene
Bildungsressourcen, Lehr- und Lernmaterialien, die unter bestimmten Bedingungen
frei sind für den Gebrauch, das Überarbeiten und die Weitergabe: Bücher,
Videos, Podcasts, Vorlesungsskripte, Bilder, Arbeitsblätter. Der Autor kann
seine OER-Materialien unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC) veröffentlichen
und damit bestimmen, wie sein Werk genutzt werden darf. Nutzer brauchen für die
Verwendung offener Bildungsressourcen nicht die Erlaubnis des Urhebers
einzuholen, was eine schnelle, unkomplizierte und kostenlose Nutzung von
Lernmaterialien ermöglicht. Die OER-Bewegung steht für eine Kultur des Teilens
und Tauschens und setzt sich damit für eine Demokratisierung der Bildung ein.

Suchmaschinen

  • CC – Search ist eine Suchmaschine, mit der man Inhalte finden kann, die unter der Creative Commons Lizenz stehen.
  • Elixier ist eine Suchmaschine für Bildungsmedien. Sie durchsucht vor allem die Inhalte des
    Deutschen Bildungsservers und der meisten Landesbildungsserver. Sie stellt ein
    riesiges Angebot ausgewählter und qualitätsgeprüfter Lernmaterialien zur
    Verfügung.
  • Google Advanced Search bietet in der erweiterten Suche die Auswahl Nutzungsrechte an. So kann man Inhalte finden, die frei genutzt oder weitergegeben werden können. 
  • Open Education Europa: Dieses Portal stellt einen
    einheitlichen  Zugang zu europäischen
    OERs bereit, zu freien Lehrmitteln in verschiedenen Sprachen. Die Plattform ist
    unterteilt in die drei Bereiche Finden,
    Teilen und Vertiefen.
  • Vimeo: Auf diesem Portal kann man nach Videos mit Creative
    Commons Lizenzen suchen, mit Informationen darüber, was man mit den Videos anderer machen bzw nicht machen darf. Auch bei Youtube gibt es die Möglichkeit, nach Creative Commons Inhalten zu suchen. Einfach nach dem Suchbegriff und einem Komma creativecommons eingeben, dann werden CC-lizenzierte Videos angezeigt. Also z. B.: Mathematik,creativecommons
  • Wikimedia Commons ist die wohl berühmteste Sammlung. Fast 30 Millionen unter gewissen Bedingungen frei verwendbare Mediendateien finden sich hier.
  • ZUM-Wiki ist eine offene Plattform für deutschsprachige Lehrinhalte und Lernprozesse, die unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Mit Materialien für alle Fächer, viele unter freier Lizenz. Einen Überblick über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von OER-Initiativen findet man hier.
  • Eine umfangreiche Liste mit weiteren Suchdiensten ist: open4us.org

OER und Recht

Die Keynote an der eLearning Didaktik Fachtagung in Linz hat allen Anwesenden wieder bewusst gemacht, wie komplex die Situation mit dem Urheberrecht ist. Die folgenden Seiten bringen hier etwas Licht in das Dunkel:
    • Der Schummelzettel von Lehrenden für Lehrende bietet Hilfe beim Suchen, Finden und Nutzen von Bildungsinhalten im Netz, vor allem in Bezug auf MOOCs und OER.
    • iRights zeigt, wie man Lernmaterial unter Creative Commons verwenden sollte.

    Angebote


    Die O3R – Reihe


    Beiträge zu offenen Bildungsressourcen
    von Sandra Schön und Martin Ebner. Als Bücher oder als kostenlose PDF-Downloads! Martin Ebner ist einer der Vorkämpfer der OER-Bewegung mit seiner Plattform opencontent.tugraz.at.

    • O3R: z. B. Band 8: Das OER-Schulbuch; Band 6: Das erste offene Biologieschulbuch; Band 4: Die Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien … Die ganze Publikationsreihe ist hier zu finden: http://l3t.eu/oer/
    • L3T: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, mit Texten von 130 AutorInnen aus ganz Europa, komplett frei zugänglich. 
    • ITUG: Publikationsreihe zum Thema
      „Internet-Technologien und Gesellschaft“, z. B.: Band 5: Seamless Learning oder Band 3: Social Media an Hochschulen.

    Service Seiten

    • Edutags ist ein Social Bookmarking System für den Bildungsbereich. Hier können Lehrkräfte interessante Webseiten sammeln und verwalten.
    • e-teaching.org: Hier finden sich „wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Informationen zur Gestaltung von Hochschulbildung mit digitalen Medien.
    • iTEC: An der eLearning Didaktik Fachtagung 2015 wurde ich auf iTEC und SED aufmerksam in einem Vortrag von Hermann Morgenbesser zum Thema „Future Classroom LAB – Medien im Klassenzimmer der Zukunft“. 
      • iTEC ist eine riesige Sammlung von pädagogisch wertvollem Material, mit der Möglichkeit, eigene Lernaktivitäten oder Lerngeschichten zu erstellen. Die in diesem Rahmen entwickelten Ressourcen werden laufend in 1000 Pilotklassen in 17 Ländern getestet und danach der gesamten iTEC-Community zur Verfügung gestellt. 
    •  

    • SDE ist ein Werkzeug, das durch die Zusammenarbeit renommierter Universitäten entstand. Es ermöglicht eine Integration von Web-Recherche und Didaktik. Das Scenario Development Environment (SDE) hilft Lehrpersonen mit einer neuen Art der Recherche Ressourcen für ihren Unterricht zu finden und zu organisieren. Grundlage sind einige 10’000 Unterlagen, alles open source Material. 
      • „Als Resultat zu ihrer Suche liefert SDE eine geordnete Liste, z.B. von Apps, Onlinekursen, MOOCS, Vorträgen, Webinars, Artikeln, Berichten und Dokumentationen als Text-, Bild-, Audio-, oder Videodateien, welche sich sofort und mit dem gleichen Tool in eine Lernsequenz anordnen lassen.“ (educa.international zu iTEC SDE)
    • SDE kann jetzt als Beta-Version getestet werden:

    Startseite SDE: http://www.itec-sde.net/

    • Lehrer-Online war ein Vorreiter in Deutschland zum Thema „Unterrichten mit digitalen Medien“, unter anderem mit OER-Arbeitsblättern. 
    • Serlo: Eine Plattform mit Mathematik-Materialien für Schüler, mit Aufgaben und Musterlösungen. Die Khan Academy gibt es auch auf Deutsch.

      Sammlungen freier Bücher

      • Projekt Gutenberg-DE: Deutschsprachige E-Texte von Autoren, die vor mehr als 70 Jahren gestorben sind, deren Werke also nicht mehr dem Urheberecht unterliegen, von Goethe bis zu Kafka!
      • Deutsche Digitale Bibliothek: Das Ziel der DDB ist es, „jedermann über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten.“ Eine ähnliche Plattform ist das Digitalisierungsprojekt der Französischen Nationalbibliothek Gallica.
      • Wikibooks ist eine Bibliothek mit Lehr-, Sach- und Fachbüchern. Jeder kann und darf diese Bücher mit bereits gesichertem Wissen frei nutzen und bearbeiten. 
      • Wikiversity ist ein Projekt zum gemeinschaftlichen Erstellen von OER für Hochschulen, für den Unterricht an Schulen sowie in der Erwachsenenbildung und zum Selbststudium.

      Anbieter von OER-MOOCs

      • Virtuelle PH Burgenland: Hier werden spannende eLectures angeboten, einstündige Workshops zu mediendidaktischen Themen, die im virtuellen Seminarraum von jedem Ort aus verfolgt werden können, auch von nicht österreichischen Lehrkräften. Einfach als Gast einloggen. Einige der älteren eLectures sind über das Archiv zugänglich.
      • Die Neue Mittelschule bietet jetzt auch eKonferenzen an: eLectures, die eingebettet sind in eine pädagogische Präsenzkonferenz des ganzen Kollegiums am Standort der Schule, ergänzt durch Expertenimpulse von aussen.
      • iMOOX: Österreichs erste MOOC-Plattform bietet offene Bildungsressourcen mit Creative Commons Lizenzen an. Ebenso mooin, das „Massive Open Online International Network“, die offene Lernplattform der Fachhochschule Lübeck und ihrer Tochter oncampus.
      • OEDb: Die Open Education Database hilft beim Suchen freier Kurse. Ebenso Academic Earth. Vergleichen Sie dazu auch die allgemeine Suchmaschine für MOOCs: MOOC List

      Weiterführende Links

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