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Mit dem heutigen Post berichte ich über die zwei letzten Termine bei welchen die Schüler (mit Schüler meine ich immer auch die weibliche Form) 3D Objekte ausgedruckt und erstellt haben. Bei meinem letzten Post berichtete ich  bereits über den Start unseres freiwilligen 3D Workshops.

Die Schüler hatten auf den zweiten Termin eine .stl Datei im Internet gesucht und mitgebracht. So konnten sie das erste Mal einen 3D Druckjob aufgeben. Gesucht hatten Sie unter anderem bei Thingiverse, 3D Warehouse,  Freebie. Bei allen drei handelt es sich um 3D Modell Datenbanken, bei welchen man gratis .stl Dateien zum Ausdrucken herunter laden kann.

Ausdrucken

Unterschiedliche .stl Dateien wurden mitgebracht, ein Hirsch als Ringhalter, eine Erdkugel, ein Kniffelrad und so weiter. Interessant war für die Schüler das Druckprogramm von MakerBot Makerware kennen zu lernen. Folgendes war für sie neu.

Füllung
Ein Modell vollständig mit Material zu füllen ist oft eine unnötige Materialverschwendung. Komplett hohl ist es aber nicht stabil genug. Daher kann man einstellen, wie viel Prozent des Innenraums mit Kunststoff aufgefüllt werden sollen. Meist entsteht dann eine Wabenstruktur.

Wandstärke
Man kann auch die Wandstärke des Modells bestimmen. Jede Schicht hat eine Dicke von ca. 0,4 mm. Werden fünf Shells eingestellt, beträgt die Wandstärke des Modells ca. 2 mm.

Höhe einer Schicht
Der Replicator 2, unser 3D Drucker, baut ein Modell aus vielen Schichten auf. Die Höhe (0,1–0,4 mm) der einzelnen Schichten kann manuell eingestellt werden. Je geringer die Schichthöhe, umso glatter die Oberfläche des Modells. Ein 1 mm hohes Objekt kann aus bis zu zehn Schichten gedruckt werden.

Fundamentplatte
Wenn der Haken bei Raft gesetzt ist, druckt der Replicator 2 unter dem eigentlichen Modell eine dünne
Kunststoffschicht. Dadurch gewinnt das Modell an Stabilität und kann später besser von der Platte gelöst
werden. Vom fertigen Modell wird das Raft einfach abgebrochen.

Stützkonstruktion
Bei Modellen mit Überhang muss der Replicator 2 eine Art Gerüst drucken. Dazu einfach den Haken bei
Support setzen. Vom fertigen Modell wird der Support einfach abgebrochen.

Grösse
Die Modelle dürfen eine maximale Grösse von 28.5 x 15-3 x 15-5 cm nicht überschreiten.

 Die Schüler staunten, dass der Ausdruck je nach Objekt ziemlich lang dauern kann und dass man am Anfang ein bisschen üben muss, bis der Drucker (Platte) kalibriert ist etc.

3D Objekt erstellen
Die Schüler hatten auf ihren Notebook das gratis Programm 123 Design installiert. Mit diesem Programm haben die Schüler nach Anleitung der Unterrichtsmaterialien von Replicator for School nach Schritt für Schritt Anleitungen einen Würfel, ein Legostein, eine Trillerpfeife und ein Fahrrad Getränkehalter erstellt. Anschliessend haben sie die Objekte mit netfabb  überprüft. Mit netfabb wird z.B. geprüft ob keine Löcher vorhanden sind. Die Überprüfung geht automatisch und schnell.

Fazit
Die letzten beiden Workshop Mittage (1.5 Stunden) gingen im Flug vorbei. Jeder Schüler arbeitete in seinem Tempo an der Erstellung von 3D Objekten. Bei Fragen meldeten sie sich bei uns. Einige hatten sehr schnell ihre ersten Objekte mit den Anleitungen erstellt, andere hatten ziemlich lange. Doch alle waren mit Eifer und Spass bei der Arbeit.
Das Programm 123Design ist eine gratis Software die man schnell erlernen kann, jedoch stürzt sie viel ab. Dies ärgerte uns ein bisschen, da wir die Netbooks immer wieder neu starten mussten.

Beim nächsten Termin im Mai findet bereits der letzte Workshop Mittag statt. Dort werden wir uns vor allem über die Gefahren und Chancen, sowie den Einsatz von 3D Druckern bei uns an der Schule unterhalten.

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3D Workshop mit Schülerinnen und Schüler gestartet – Teil 2 – Praxis
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