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Projekte planen, Themen oder Ergebnisse Sammeln, Feedback der Schülerinnen und Schüler einholen oder im Team ein Brainstorming durchführen. Für alle diese Tätigkeiten ist eine Pinnwand oder ein Whiteboard sehr praktisch. Und noch praktischer ist es, wenn man diese alles mit einem Online-Tool erledigen kann, auf das man von überall her Zugriff hat. Genau dies bietet Padlet.  In diesem Post beschreibe ich einige Anwendungen und Funktionalitäten.
Mit diesem Post verabschieden wir uns in die Sommerferien. Wir sind am 22. August wieder zurück. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen guten Sommer.

Die Grundanlage von Padlet ist sehr simpel. Auf eine virtuellen Pinwand, die man in einem Browser öffnet, werden “Zettelchen” gepinnt. Diese Zettelchen können einen Text, ein Bild, ein Video oder einen Link enthalten und lassen sich fast beliebig anordnen und verändern. Damit ist Padlet ein ideales Tool, um Informationen oder Ideen untereinander zu vernetzen und zu gruppieren. 

Verscheidene Typen von Pinwänden

Es gibt in Padlet sieben verschiedene Typen von Pinwänden für die verschiedenen Einsatzbereiche.  Die verschiedenen Typen unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie die Posts auf der Pinwand angeordnet sind. Die wichtigsten vier werden hier vorgestellt.

In der “Regal”-Ansicht lassen sich alle Posts in Spalten anordnen. Das ist praktisch, wenn Themen vorgegeben sind und man Aspekte zu den verschiedenen Themen festhalten möchte. 

In der "Regal"-Ansicht sind die Themen sind in Spalten geordnet.

Eine sehr oft nützliche Ansicht ist “Leinwand”. Dabei kann mit einem Doppelklick irgendwo auf dem Bildschirm ein Post platziert werden. Diese können danach mit der Maus beliebig verschoben werden. Zudem lassen sich Posts über Pfeile miteinander verknüpfen.

In der "Leinwand"-Ansicht lassen sich Posts beliebig verschieben und verknpüpfen.

Ein weiteres Format ist “Timeline”,  das es ermöglicht, die Posts in eine Abfolge zu bringen. Dieses Format bietet sich für historische Abfolgen an, lässt sich aber auch auf andere Arten von Informationen anwenden.

In der "Timeline"-Ansicht werden die Posts in einer Reihenfolge dargestellt.

Die universellste Ansicht ist aber “Wand”, wo die Posts in einem Raster dargestellt werden. Alle Posts lassen sich herumschieben, bleiben aber im Raster gefangen.

In der "Wand"-Ansicht werden die Posts in einem Raster dargestellt.

Einfache Handhabung

Der Gebrauch von Padlet ist sehr intuitiv. Es wird keine Installation von Software benötigt und die Schülerinnen und Schüler können auf die Padlets ohne Login und ohne Benutzer-Account zugreifen. Wenn jemand in einem Padlet einen neuen Post macht, sehen alle anderen dies unmittelbar. Auf diese Weise lässt sich sehr gut kooperieren und gemeinsam an einem Thema arbeiten.

Um ein neues Padlet zu erstellen klickt man im Dashbaord auf den Button “Ein Padlet erstellen”. Danach wählt man einen der sieben Typen aus. Und man legt los!

Auswahl der verschiedenen Pinwand-Typen.

Möchte man mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam in einem Padlet arbeiten, kann man einen Link oder einen QR-Code erzeugen. Mit beidem kommen die Lernenden mit jedem Browser auf das Padlet und können gleich loslegen. Sie brauchen sich nicht einzuloggen und können trotzdem Inhalt auf die Pinwand posten.

Wer mehr über die Anwendungsmöglichkeiten von Padlet im Unterricht erfahren möchte, findet hier einen sehr ausführlichen Blog-Beitrag auf unterrichten.digital

Kosten

Padlet ist nicht ganz gratis. Die ersten drei Padlets können mit einem Gratis-Account angelegt werden. Aber danach ist eine Gebühr fällig. Für Schulen gibt es zwei Preis-Varianten:

  • Einzellizenz: Diese kostet 13.00 Fr. pro Monat oder 120.00 Fr. pro Jahr. Damit lassen sich unbegrenzt viele Padlets erstellen und bis zu 250 MB grosse Daten ablegen.

  • Schullizenz: Diese kostet 1000.00 $ pro Jahr und für jeden Benutzer zusätzlich 2$. Mit einem Schulaccount lassen sich die Padlets auch noch ans Design der Schule anpassen und es gibt eine zentralisierte Benutzer-Verwaltung. 

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