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Die Programme von Office 365 haben mit den Herbst-Updates einen neuen Look und einige neue Features erhalten. Wir stellen hier einige dieser neuen Funktionalitäten vor, die für den Einsatz im Unterricht – oder auch für die Schülerinnen und Schüler – interessant sein könnten.

 

 

 

 

Neue Symbole in der Menüleiste

Vorher Nachher

Sichtbarste Neuerung in der aktuellsten Version der Office-Programme ist die Neugestaltung der Menüleisten. Nach Angaben von Microsoft sollen diese auch auf dem Beamer besser zu erkennen sein, weil die neuen Grafiken nicht mehr verpixelt dargestellt werden. Was weg fällt, ist die Darstellung der verschiedenen Menüs mit Reitern. Neu ist das aktuell ausgewählte Menü fett unterstrichen. 

Obwohl die neue Darstellung sich ziemlich stark von der vorhergehenden Version unterscheidet, findet man sich aber schnell zurecht.

Stift-Unterstützung überall

Wer ein Gerät mit einem Stift nutzt hat neu in allen Office-Programmen die volle Stift-Unterstützung. Überall kann nun mit dem Stift in Dokumente gezeichnet und geschrieben werden – sogar in Excel.

Dabei unterstützen einen die Programme sehr gut bei den wichtigsten Aufgaben mit dem Stift. So gibt eine Funktion “Freihand in Form”,  die ein ungefähr gezeichnetes Recht- oder Dreieck in eine schön gezeichnete Form verwandeln. Ebenso können in allen Office-Programmen mit der Funktion “Freihand in Gleichung” Mathematische Formeln mit dem Stift eingefügt werden.

Die Anzahl der Stiftwerkzeuge, deren Farben und Breiten sind in allen Office-Programmen gleich. Mit anderen Worten: Man ändert seine Lieblings-Stifte an einem Ort; danach stehen sie sofort in allen Office-Programmen zur Verfügung.

In Word 2016 gibt es zudem das Feature “Zeichenbereich”. Damit lässt sich in einem Word-Dokument eine leere Zeichenfläche in das Dokument ziehen, in der man  mit dem Stift zeichnen oder schreiben kann.

Freihand-Editor

Ein sehr nützliches neues Feature in Word 2016 ist der Freihand-Editor. Er ermöglicht es einem, ein Word-Dokument mit dem Stift zu überarbeiten. So lässt sich beispielsweise Wörter in einen Text einfügen, indem man sie von Hand hinschreibt. Word übersetzt sie dann in gesetzten Text. Ebenso lassen sich Wörter löschen, indem man sie einfach mit dem Stift durchstreicht. Es stehen verschiedene Gesten für die Bearbeitung zur Auswahl. Damit lässt sich ein Dokument fast wie auf Papier bearbeiten – allerdings mit dem Unterschied, dass die Änderungen sofort übernommen werden.

Eine detaillierte Anleitung mit einem kurzen Video findet sich hier: Office-Support

Elemente aus anderen Dokumenten einfügen

 

Sehr oft bei der Arbeit mit Office-Programmen nutzt man nicht nur eines, sondern erstellt beispielsweise eine Skript in Word und eine Präsentation in Powerpoint zum gleichen Thema. In so einem Fall ist das neue Feature “Anzapfen” (im Menü “Einfügen”) sehr hilfreich. Von dort lassen sich nämlich Inhalte von kürzlich geöffneten Dokumenten direkt übernehmen, ohne dass man die entsprechenden Dokumente zuerst öffnen muss.

Design-Ideen in Powerpoint

 

 

Dieses Feature könnte auch Schülerinnen und Schüler interessieren. Powerpoint macht einem je nach Inhalt einer Folie Vorschläge, wie man diese darstellen könnte. Schluss mit dem stümperhaften hin und her schieben von Bildern, bis sie einigermassen gut aussehen. Man wählt im Menü “Entwurf” den Button “Designideen” und wählt aus den gemachten Vorschlägen jenen aus, der einem am besten gefällt. So entstehen im Handumdrehen ansehnliche PowerPoint-Folien.

OneNote zeigt Anzahl Bearbeiter nicht mehr an

Die Änderungen an den Office-Programmen kommen von Microsoft in einer hohen Kadenz und meistens ohne grosse Ankündigung. Das Unangenehme dabei ist, dass auch Funktionalitäten, an die man sich gewöhnt hat, plötzlich verschwinden. 

So wurde bisher in jedem Klassen-Notizbuch in OneNote oben rechts angezeigt, wie viele Benutzer im Moment grad im gleichen Notizbuch aktiv sind. Diese überaus nützliche Information wird seit einigen Wochen einfach unterschlagen.

Das ist sehr schade, den gerade beim Einsatz im Klassenzimmer ist es sowohl für die Lehrperson wie auch für die Schülerinnen und Schüler sehr hilfreich zu sehen, wie viele Personen derzeit aktiv sind. Zum einen hat man als Lehrperson die Kontrolle darüber, wie viele Personen aktiv sind im Unterricht. Andererseits ist eine absurd tiefe Zahl in dieser Anzeige ein Hinweis darauf, dass die Microsoft-Server nicht richtig synchronisieren – eine Situation, die in den letzten Wochen leider sehr häufig auftrat.

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