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Flipboard ist ein kostenloses soziales Nachrichten Magazin, mit dem man Internetinhalte sammeln, speichern, im Hochglanz-Zeitungs-Layout präsentieren und mit anderen teilen kann. Es ist ein Tool für das Kuratieren von Inhalten und damit ein Baustein für die Selbstorganisation und das persönliche Wissensmanagement. 

Der erste Post führt in die Grundfunktionen von Flipboard ein. Wie Flipboard sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann, wird später in einem zweiten Post Flipboard im Unterricht gezeigt.
Dieses Video gibt einen ersten Einblick in die Arbeit mit Flipboard:

               
                  Abb.1: “Flipboard for Educators – curating and sharing content”

1) Kuratieren

Der Begriff Content Curation erhält in der Zeit von Big Data immer mehr Bedeutung. Zum Kuratieren von Themen oder Interessengebieten gehört: Informationen finden und auswählen, an einem Ort organisieren, präsentieren bzw. publizieren und teilen. 

Artikel zum Kuratieren: Digithek Blog: Kuratieren. Philippe Wampfler: Niuws. Scil: Webinhalte kuratieren als Lernszenario. Jay Cross: Content Curation. The Edublogger: Flipboard.

2) Unterstützte Devices        

Ursprünglich wurde die App für das iPad entwickelt,
heute kann Flipboard auch auf vielen anderen Devices
installiert und browserbasiert genutzt werden: iPhoneAndroid, Windows
Phone
Windows
8
Blackberry, sogar auf der AppleWatch

Abb. 2: Screenshot aus: Introducing Flipboard for the Web

3) Mit Flipboard starten

  • Konto erstellen: App herunterladen und installieren. Dann auf Registrieren klicken. Benutzernamen, E-Mail Adresse und Passwort eingeben. Mit Registrieren abschliessen. Mindestens 7 Themen auswählen und folgen. Fertig. Das Konto ist erstellt. Die jetzt ausgewählten Themen können später wieder gelöscht und durch andere ersetzt werden. 

Abb. 3: Flipboard Übersicht zu den Themen, denen man folgt.

  • Inhalten folgenÜber den Content Guide kann man Inhalten folgen. Dann erhält man Updates, sobald neue Inhalte zur Verfügung stehen. Bei den Ergebnissen einer thematischen Suche sind dies: Artikel, Quellen, Magazine und Profile anderer Flipboard Nutzer.
  • Magazin erstellenAuf Neues Magazin klicken. Titel und Beschreibung eingeben. Auswählen, ob das Magazin öffentlich oder privat (!) sein soll. Mit Erstellen abschliessen.  

4) Inhalte finden und Inhalten folgen 

  • Inhalte findenAuf das Suchfeld klicken und nach bereits bestehenden interessanten Magazinen suchen.
  • Magazine betrachten: Magazine können über die App oder im Browser durchgeblättert werden. Browser Betrachter müssen nicht bei Flipboard registriert sein. Spass macht es aber vor allem auf dem Tablet.

5) Inhalte flippen 

  • Inhalte flippen: Interessante Inhalte können ausgewählt, in ein bestehendes Magazin geflippt und im Zeitungsformat präsentiert werden: Bild-, Audio- und Videodateien, Webseiten, Blogposts, Tweets. 
  • Von der App aus einen Magazinartikel flippen: Artikel auswählen durch Klick auf das Plus Symbol. Oder: 3 Sekunden auf den Artikel drücken und dann über das erscheinende Kontextmenü mit Flippen in.
Abb. 4: Artikel von der iPad App aus flippen
  • Webseiten flippen:
    • Im Browser am PC: Zuerst das Web Bookmarklet installieren. Dann Webseite öffnen, darauf klicken – Magazin auswählen – Hinzufügen. In das Textfeld Was ist interessant daran können auch kurze Erklärungen oder Anweisungen für Mitarbeitende oder Links zu Aufgaben geschrieben werden!
Abb. 5: Flippen am PC mit dem Flipboard Bookmarklet
    • Im Browser auf dem Tablet oder Smartphone: Senden via Flipboard – Magazin auswählen.
Abb. 6: Webseiten flippen im Browser des Tablets
  • Artikel teilen: 3 Sekunden auf den Artikel in einem Magazin drücken, im Kontextmenü den entsprechenden Social Media Dienst auswählen.

6) Flipboard mit Social Media Accounts verbinden 

  • Flipboard kann mit den verschiedensten Diensten verbunden werden. So kann man Content abonnieren, sich Informationen automatisch zustellen lassen und diese im ansprechenden Zeitungslayout anschauen. Dies funktioniert mit:
    • Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Google+, Google Reader, Flickr, Tumblr, YouTube, New York Times, Wall Street Journal, Financial Times, Washington Post, Factiva, SoundCloud, 500px, Sina Weibo, Renren.  
  • Beispiel: Flipboard mit Twitter verbinden:
    • Am SmartphoneFlipboard App öffnen. Klick auf das Symbol mit den vier Quadraten. Dann auf Accounts. Twitter auswählen, anmelden und Flipboard autorisieren, auf die Twitter Inhalte zuzugreifen. Jetzt sieht man die eigene Twitter-Timeline und kann die Tweets wie eine Zeitung durchblättern!
    • Am iPad: Flipboard App öffnen. Klick auf das Symbol ganz oben rechts. Dann: Folge ich. Zu Accounts wechseln. Schliesslich Twitter auswählen.
Abb. 7: Flipboard am iPad mit Twitter verbinden
    • Wenn man bei den verbundenen Accounts noch einmal auf Twitter klickt, kann man sich auch anzeigen lassen: die eigene Chronik, die Chronik Links, die eigenen Tweets, die Favoriten, Tweets, die einen erwähnen, gespeicherte Suchanfragen, Listen, Listen, denen man folgt, Listen, die einem selbst folgen, Personen, denen man folgt, Personen, die einem selbst folgen.

    7) Zusammenarbeit

    • Beitragende einladen: 3 Sekunden auf das Magazin klicken oder auf das Einladungssymbol. Dann: Mitglieder einladen. E-Mail Adressen eingeben. Die Adressaten erhalten eine Einladung und werden Mitarbeiter, sobald sie Einladung akzeptieren gewählt haben. Sie müssen sich dazu mit ihrem Flipboard Account anmelden. Jetzt kann man gemeinsam in einem Magazin kuratieren.

    Einladungssymbol und E-Mail

    8) Links

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