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Am Jahresende versuchen wir gerne in die Zukunft zu schauen. Neben Bleigiessen
oder der Lektüre von Jahreshoroskopen kann es auch spannend sein, Orakel zur
digitalen Zukunft zu befragen.

Auf zwei Ansätze – vom Tages-Anzeiger
und von t3n.de – möchte ich im
Folgenden kurz hinweisen.


Tages-Anzeiger, Mo.,
30.12.2013: Zehn
Prognosen für das Digitaljahr 2014
.

Jan Rothenberger und Rafael Zeier vom Tages-Anzeiger
prophezeien:
„Leistungs­starke Akkus, smarte Kleider und Schmuckstücke lassen
weiter auf sich warten. Dafür winken Alternativen zum Passwort-Chaos und
elektronische Geräte, die nachhaltig und fair produziert wurden.“ 
Sie
machen zudem einen Trend zu immer grösseren Handybildschirmen aus. E-Learning werde
sich etablieren. Apps würden vermehrt miteinander kommunizieren.

t3n.de, Di, 30.12.13: Mega-Trends 201414 Experten und ihre Prognosen fürs kommende Jahr.


Lars Budde hat 14 Experten um ihre
Prognosen für das kommende Jahr gebeten.

  • Gunter Dueck beschäftigt sich mit der digitalen
    Revolution und damit, was die Technik mit den Menschen machen könnte.
    • Einerseits entwirft er eine faszinierende Utopie zur Zukunft des Automobils:
      Bei
      selbstfahrenden Taxis „on demand“ bräuchten wir nur noch 15 – 20% der Autos und
      keine Parkhäuser mehr und wir könnten selbst
      mit 90 Jahren in jedem Kleinstdorf wohnen. Nachteil: Wir bräuchten auch nicht mehr
      so viel Autoindustrie.
    • Andererseits entwickelt er eine Horrorvision zum automatisierten Management. In der Zukunft könnte Big Data die
      Mitarbeiter führen und Manager müssten nur noch darauf achten, dass die Prozesse
      laufen. Die Arbeit würde dadurch immer menschenfremder und anonymer, der Mensch
      „rein verhaltensgesteuert wie eine Laborratte in der Skinnerbox.“
  • Nach Kistina Halvorson werde mehr Kommunikation zur
    Problemlösung
    gefordert. Der Austausch von Personen ein und derselben Gruppe sowie
    unterschiedlicher Gruppen nehme zu, sowohl online als auch offline.
  • Robert Scoble sieht ein Wachstum kontextueller Systeme auf uns zukommen, die uns helfen,
    weil sie wissen, wo wir waren, mit wem wir wo waren und wie unser Such- und
    Kaufverhalten ausfällt.
  • Christian Heilmann prognostiziert für die kommenden
    Jahre ein offeneres, plattform-unabhängigeres Internet und damit verbunden den Aufstieg mobiler Software on Demand. Smart-TVs und Spielkonsolen werden zu neuen
    HTML5Plattformen.
  • Für Kerstin Hoffmann gewinnt Selfpublishing an Bedeutung. Sie erwartet Autoren, die ihre
    Bücher selbst herausbringen, und denen es gelingt, damit echte Verdienstmodelle
    zu kreieren.
  • Marcus
    Tandler glaubt, dass Apps wie SnapChat
    eine Zukunft haben, weil sie die Vergesslichkeit sozialer Medien fördern und uns
    damit etwas mehr Sicherheit versprechen.
  • Neben 3D-Druck,
    Hashtag Galore, iBeacons, Video on Demand oder cleverer Technologie
    am Körper
    finden Sie in diesem Artikel eine Fülle weiterer Trends.
Wir wünschen Ihnen ein gutes und hoffentlich spannendes neues Jahr.
Urs Henning, Emil Müller, Renée Lechner

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