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Lange habe ich gesucht. Endlich habe ich es gefunden: Ein Laptop, das alle meine Anforderungen erfüllt. Es ist ein schneller und ausdauernder Rechner, mit dem man gerne – auch über längere Zeit – arbeitet. Es ist leicht und mobil. Es verfügt über einen Touchscreen mit Stift, der sich sehr gut mit Onenote verträgt. Das X1 Yoga von Lenovo macht richtig Freude.

Dieser Blog ist eigentlich nicht dazu da, Werbung für einzelne Geräte zu machen. Bereits vor zwei Wochen haben wir hier einige geeignete Geräte vorgestellt . Aber viele Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die sich ein neues Gerät anschaffen wollen und dennoch nicht so recht wissen, welches, haben mich dazu bewogen, hier mein eigenes Gerät vorzustellen, das keine Wünsche offen lässt. Es ist perfekt für den multimedialen Einsatz im Unterricht. Dies aus folgenden Gründen:

1. Touchscreen mit Stift

Es gibt viele Tablets oder Laptops, die über einen Touchscreen verfügen. Doch für den Einsatz im Unterricht ist meines Erachtens ein Stift für die Eingabe unabdingbar. Erst mit dem Stift lässt
sich OneNote im Unterricht wirklich gut einsetzen. Denn mit dem Stift wird das Laptop zur Elektronischen Wandtafel. Es lassen sich Anmerkungen, Notizen und Hinweise direkt handschriftlich ins Notizbuch hineinschreiben. Die Lernenden können live am Beamer – oder wenn sie über eigene Geräte verfügen auch direkt auf ihren Geräten – nachvollziehen, was passiert. Die Notizen bleiben erhalten und werden gespeichert.
Der Stift ist deshalb nötig, weil es viele Dinge gibt, die man über die Tastatur nur sehr mühsam eingeben kann.
Der Stift des X1 Yoga funktioniert sehr gut. Er reagiert schnell auf kleinste Bewegungen und Druckänderungen. Die Handballenerkennung sorgt dafür, dass nur der Stift schreibt und man nicht gleichzeitig mit dem aufgestützten Handballen noch andere Programme oder Einstellungs-Dialoge öffnet. Kurz: Man kann den Stift wirklich brauchen. Und benötigt man ihn nicht, so lässt er sich im Gehäuse verstauen und wird innert 15 Sekunden wieder aufgeladen.
Umgekehrt ist es aber auch wichtig, über eine Tastatur zu verfügen. Denn gerade wenn es um Mathematik-Software (zum Beispiel GeoGebra) geht, ist zwar eine Stifteingabe möglich. Mit der Tastatur ist aber das Handling sehr viel angenehmer, schneller und weniger fehleranfällig. Aus diesem Grund kommen für mich reine Tablets als Arbeitsgeräte nicht in Frage.

2. Flexibilität

Das X1 Yoga ist sehr flexibel einsetzbar – was ja auch nicht wundert bei einem Convertible. Der
Bildschirm lässt sich komplett umlegen, so dass aus dem Laptop ein etwas dickes Tablet wird. Allerdings ein Tablet mit 14-Zoll-Bildschirm, was aussergewöhnlich gross ist.
Benötigt man ein Gerät, um etwas vorzuführen, lässt sich das X1 Yoga im Tent-Modus einsetzen. Und für die tägliche Arbeit ausserhalb des Schulzimmers ist es ein gewöhnliches Laptop mit einer guten Tastatur, einem grossen Touchpad und einem Fingerabdruck-Sensor für die Sicherheit.
Das X1 Yoga wiegt lediglich 1.3 Kilogramm und ist damit eines der Leichtesten unter seinesgleichen. Es ist also auch nicht sonderlich mühsam, das Gerät stets bei sich zu haben, weil es nur etwa ein Drittel schwerer ist als ein Surface 4 Pro (ohne Tastaur). 

3. Leistung

Das X1 Yoga ist ein Kraftpaket! In meiner Konfiguration, die es übrigens bei www.projektneptun.ch/ diesen Frühling zu kaufen gab, verfügt das Gerät über 16GB Arbeitsspeicher, 512 GB SSD-Speicher und über den neusten Prozessor der Intel i7-Reihe. Insgesamt läuft der Rechner sehr rund in praktisch allen Anwendungen. Der Lüfter schaltet sich praktisch nie ein, so dass das Gerät nicht nur schnell sondern auch ruhig ist.
Eine gute Leistung zu haben, ist im Unterricht sehr wichtig. Denn oft gibt es Situationen, in denen man unvorhergesehen und schnell ein Gerät zur Hand haben sollte. Muss man in solchen Fällen jedes Mal 30 Sekunden warten, bis das Laptop bereit ist, benützt man das Gerät auf lange Sicht eher nicht. Das X1 Yoga benötigt aber lediglich zwei, drei Sekunden, bis es aus dem Ruhemodus aufgewacht und einsatzbereit ist.
Dennoch hält der Akku bei all der Leistung ohne Probleme einen ganzen Tag durch, Das bedeutet, dass man das Ladegerät zu Hause lassen kann.

4. Preis

Der Preis ist der einzige Minuspunkt des X1 Yoga. In der Konfiguration, in der es von Neptun angeboten wurde, würde das Gerät im Laden ca. 3000.- Fr. kosten. Das ist ein sehr stolzer Preis. Allerdings erhält man für dieses Geld eine Maschine, die keine Wünsche offen lässt.
Ich hatte davor für ein halbes Jahr ein anderes Convertible-Gerät, mit dem ich überhaupt nicht zufrieden war. Es sah zwar sehr chic aus, aber der Stift funktionierte nicht richtig, es dauerte teilweise sehr lange, bis es einsatzbereit war, es stockte in vielen Anwendungen. Kurz: ein Ärger. Mit dem X1 Yoga ist das nun vorbei. Es ist das Geld wert. Und vielleicht hat ja Neptun im nächsten Verkaufs-Fenster im Herbst wieder eines im Angebot.
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Lenovo X1 Yoga – Ein Laptop für den Unterricht
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4 Gedanken zu „Lenovo X1 Yoga – Ein Laptop für den Unterricht

  • Juni 6, 2016 um 8:19 am
    Permalink

    Hallo zusammen.
    Erstmal Riesenlob für diesen Blog. Bin Lehrer und froh um diese Tipps.
    Ich habe seid mehreren Jahren Surface-Geräte im Unterricht. Aktuell ein Surface Pro 4, mache insb. meine "Tafelnotizen" in OneNote. Auch neben dem Unterricht ist das grossartig (mit Surface-Dock und 4K-Monitor ein vollwertiger Desktop-PC). Also nicht zu viel Geld ausgeben. Das Pro4 gibts für rund 1500 im Bundle.

    Antworten
  • Juli 1, 2017 um 5:55 pm
    Permalink

    Lieber Emil
    Seit einer Woche ist mein Yoga X1 2nd Generation nun mein Eigentum.
    Es arbeitet sich super damit. Der grössere Bildschirm und auch die schnelle Reaktion des Stiftes macht das Arbeiten leichter.
    Ich würde sofort wieder diese teure Maschine kaufen ;-).

    Antworten

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